Ein Bausparvertrag ist ein Vertrag, bei dem die zu sparende Summe zu Vertragsabschluss von dem Bausparer und der gewählten Bausparkasse festgelegt wird. In den meisten Fällen wird das ersparte Geld für wohnwirtschaftliche Maßnahmen eingesetzt. Die Summe die der Bausparer auf dem Konto hat, wird zu einem von Anfang an festgelegten Prozentsatz verzinst. Bei Bedarf kann man sich den festgelegten Betrag auch auszahlen lassen bevor man sich die Summe erspart hat, in dem Fall zahlt man in den gewählten zeitlichen Abstand den Betrag an die Bank zurück.

Mindestsparzeit

Der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und frühest möglichem Zuteilungstermin wird als Mindestsparzeit bezeichnet. Die Mindestsparzeit ist von Bausparkasse zu Bausparkasse unterschiedlich und umfassen durchschnittlich einen Zeitraum zwischen 12 und 80 Monaten.

Die Bewertungszahl

Aus den Sparbeiträgen, angefallenen Zinsen und der Laufzeit des Vertrages kann man die so genannte Bewertungszahl errechnen. Das Kapital das einem bei der Zuteilung zur Verfügung steht, ist nicht genau vorher zu sehen, deshalb darf keine Bausparkasse den gesparten Betrag verbindlich zusagen.

Bauspardarlehen

Die Differenz zwischen der zu Beginn festgelegten Bausparsumme und dem angesparten Guthaben wird als Bauspardarlehen bezeichnet. So Steht einem nach einiger Zeit der festgelegte Betrag zur Verfügung den man dann nach und nach in einem zeitlichen Abstand der ebenfalls zu Vertragsbeginn festgelegt wurde an die Bausparkasse zurück zahlt.

Um an das Vertraglich vereinbarte Guthaben zu kommen muss man ein Mindestguthaben auf seinem Bausparkonto erreicht haben, jedoch besteht kein Rechtsanspruch auf das Darlehen, die Bausparkasse muss den Betrag nicht auszahlen. Im Falle einer Zusage auf die Auszahlung

Wird der vereinbarte Betrag etwa vier bis sechs Wochen nach der Zusage auf das Konto überwiesen. Das Bauspardarlehen kann auch zwischen dem vereinbarten Zeitraum ganz oder teilweise an die Bausparkasse zurück gezahlt werden. Wenn man sich nach der Auszahlung des Betrages z.B. ein Haus baut wird im Grundbuch erwähnt das es mit einem Darlehen finanziert wurde, somit sichern sich die Bausparkassen ab.

Die Bausparkassen sichern sich ebenfalls durch Risikolebensversicherungen ab. Das bedeutet, dass das Versicherungsunternehmen die noch offenen Beträge im Todesfall an die Bausparkassen zurück zahlt. Die Kosten die für die Risikolebensversicherung entstehen trägt ebenfalls der Bausparer.