Es gibt zwei Arten der Krankenversicherung in Deutschland, die Gesetzliche und die Private bzw.PKV. Hier einige wichtige Stichpunkte. 

Gesetzliche KV 

Bei der gesetzlichen ist der Beitrag nicht von dem Risiko der Versicherung gebrauch zu machen, sondern von dem Einkommen des Versicherten abhängig.

Da die Anzahl der Älteren Menschen in Deutschland zurzeit höher ist als der Anteil der Jüngeren, steigt der Beitrag an die Versicherung.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist weitgehend nach staatlich festgelegten Leistungen kalkuliert. Sie beinhaltet eine Umverteilungskomponente, die die Versicherten mit mittlerem Einkommen zu Gunsten von niedrig Verdienern oder beitragsfrei Versicherter wie zum Beispiel Familienmitglieder belastet. 

Private KV bzw. PKV 

Bei eine Private Krankenversicherung ist die Versicherungsprämie ganz individuell zwischen dem Versicherten und der Versicherung je nach Leistung berechnet.

Der Beitrag des Versicherten steigt wenn er zum Beispiel in einem Unfall gefährdeten Beruf arbeitet und damit die Gefahr die Versicherung in Anspruch zu nehmen ebenfalls steigt, sie ist absolut einkommensunabhängig.

Kostensteigerungen die vorhersehbar sind, wie das steigende Alter, werden innerhalb einer Tarifgruppe durch eine Rücklagenbildung gemindert.

Die private Krankenversicherung ist demographiefest weil die Prämien für die jeweilige versicherte Tarifgruppe erfolgen und nur für diese risikogerechte Beiträge erhoben werden und Zahlungen erfolgen.

Bei beiden Versicherungen verhalten sich bei Kostensteigerungen in der Medizin und der steigenden Langlebigkeit der deutschen Bevölkerung. Die private Krankenversicherung nutzen größtenteils selbstständige.